Tipps für Taucher

Tipps rund um das Thema "Tauchen"

1. September 2019
von Stefan
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Kolumne: Meine Vorbereitungen für den GUE Technical Diver 2 (Teil 1)

GUE Technical Diver 2

Kolumne: Meine Vorbereitungen auf den GUE Technical Diver 2 Kurs

Seit ich mit dem Tauchen begonnen habe, haben mich tiefe Tuchgänge und Wracks fasziniert. Nach meinem Fundamentals-Kurs bei GUE (Global Underwater Explorers) war mir klar, dass ich die Schiene des technischen Tauchens und des tieferen Tauchens mit Mischgasen einschlagen möchte. 2012 ging es daher mit dem Kurs „Technical Diver 1“ von GUE los. In den vergangenen Jahren war ich auf diesem Niveau unterwegs und habe es auch geschafft zwei weitere Verrückte zu finden, die auf dem gleichen Niveau tauchen. Im letzten Jahr hat sich nun bei unserer Wrack-Woche in Kroatien die Frage gestellt, wie können wir unsere Grundzeit an den Wracks verlängern, um nicht schon nach 20, maximal 30 Minuten, wieder den Heimweg antreten zu müssen.

Naja, nun steht für Februar 2020 der GUE Technical Diver 2 an!

Der Tec 1 befähigt zu Tauchgängen bis zu einer maximalen Tiefe von 51 Metern und einer maximalen Dekompressionszeit von 30 Minuten.

Der Tec 2 bildet für Tauchgänge bis 75 Meter aus, mit einer maximalen Dekompressionszeit von 60 Minuten.

In dieser Kolumne möchte ich Euch in den kommenden Monaten mitnehmen, und Euch berichten, wie meine Vorbereitungen für den Kurs aktuell aussehen.

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19. August 2019
von Stefan
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Getestet: Fourth Element Duffle Bag 120l- Reisetasche für Taucher

Fourth Element 120l Duffle Bag

Getestet: Der 120l Duffle Bag von Fourth Element

Sommerzeit ist Reisezeit! Und als reisender Taucher hat man immer etwas mehr Gepäck dabei, als der durchschnittliche Reisende. Die Firma Fourth Element hat eine Serie von Tauchertaschen auf den Markt gebracht, die sich schon alleine in der Farbgebung von anderen Herstellern abheben.

Ich habe eine der Taschen zum Testen zugeschickt bekommen, und möchte Euch gerne in diesem Artikel den Expedition Series Duffle Bag, 120 Liter, von Fourth Element vorstellen.

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15. Juli 2019
von Stefan
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Anfänger-Tipp: Springstraps/ Edelstahlfedern für Geräteflossen

Geräteflossen lassen sich mit Metallbändern leichter an- und ausziehen

Metallbänder erleichtern das An- und Ausziehen der Geräteflossen

Bei technischen Tauchern haben sich die Vorteile von Edelstahlfedern an den Geräteflossen schon herumgesprochen. Im Bereich des Sporttauchens sind die Edelstahlfedern, oder auch Springstraps genannt, noch etwas unterrepräsentiert. Dabei hat diese Art der Flossenbänder nur Vorteile gegenüber den normalen Gummi-Fersenbändern, die mit den Sporttaucher-Geräteflossen ausgeliefert werden.

In diesem Artikel möchte ich Euch – im speziellen den Anfängern aus dem Sporttaucher-Bereich – die Vorteile der Springstraps/ Edelstahlfedern an Geräteflossen näher bringen.

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8. Juli 2019
von Stefan
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Was tun gegen einen aufgescheuerten Hals beim Trockentauchen?

Aufgescheuerter Hals nach einer Woche Trockentauchen im Salzwasser

Nach einer Woche tauchen im Salzwasser ist der Hals durch Salz und die Manschette des Trockentauchanzuges aufgescheuert

Urlaubszeit ist Tauchzeit! Und genau zu dieser Zeit werden einige Trockentaucher/innen das Phänomen des aufgescheuerten Halses kennen. Wie auf dem Bild „schön“ zu erkennen, ist mir dies im letzten Tauchurlaub auch passiert. Im oberen Kontaktbereich der Halsmanschette wir die Haut erst rot/ gereizt, und entwickelt dann über mehrere Tage eine nässende, teils auch blutende Wunde; die beim Tauchen dann natürlich auch schmerzt.

Warum dies beim Trockentauchen auftritt, wie man das Phänomen verhindern kann, und was man machen kann, wenn man sich den Hals dann doch mal aufgescheuert hat, möchte ich Euch in diesem Artikel vorstellen.

Mein ganz großer Dank geht auf diesem Weg auch an die Tipps für Taucher Facebook Community, die viele Tipps gegeben hat!

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13. Mai 2019
von Stefan
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Getestet: Stage-Labels von DiveSigns

Labels für Tauchflaschen von DiveSigns.com

Tipps und Tricks zu Stagelabels von DiveSigns.com

Beim Tauchen mit Mischgasen ist es immer wichtig zu wissen, welches Atemgas sich in der Tauchflasche befindet. Bei Stageflaschen kommen meist sogenannte MOD-Aufkleber, die auf beiden Seiten der Flasche befestigt sind, zum Einsatz. Diese markieren die maximale Einsatztiefe des in der Flasche befindlichen Atemgases. So ist zum Beispiel eine Flasche mit einem 21m Aufkleber nur bis zu einer maximalen Tiefe von 21m atembar.

Neben der Möglichkeit, sich diese Stagelabels selbst zu drucken, gibt es mittlerweile auch einige Anbieter, die diese Aufkleber professionell drucken, und vertreiben. Ein Anbieter ist hier DiveSigns.com. DiveSigns sitzt in Großbritannien und wird von Mark Emery betrieben.

Was mich auf diese Stagelabels aufmerksam hat werden lassen, ist das „Blanko-Label“, dass sie anbieten. Das heißt, man muss seine Stageflasche nicht immer mit komplett neuen Stagelabels versehen, wenn die Flasche für andere Tiefen zum Einsatz kommt, sondern man tauscht nur die Zahlen aus. Hierzu weiter unten noch ein paar mehr Details.

DiveSigns bietet neben MOD-Labeln auch Namenkürzel als Aufkleber an. Ich habe mir die Labels mal genauer angeschaut, und möchte Euch hier meine Erfahrungen schildern.

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5. Mai 2019
von Stefan
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Hartnäckige Kleberreste von Stageflasche entfernen

Entfernen eines alten Stagelabels und Kleberesten von einer Stageflasche

Hartnäckige, alte Stagelabels von einer Tauchflasche entfernen

Wie Ihr hier auf dem Blog sicherlich schon gelesen habt, markiert man Stageflaschen mit einem sogenannten Label. Dieses ist auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Stageflasche angebracht und markiert die maximale Einsatztiefe (MOD, Maximum Operation Depth) des Atemgases, das sich in der Stage befindet. Wie Ihr auf dem Bild oben erkennen könnt, müssen diese Labels von Zeit zu Zeit ersetzt werden. Entweder, weil das Label nicht mehr lesbar ist, oder weil die Flasche vielleicht für ein anderes Atemgas gebaucht wird.

Wie Ihr mit einer einfachen Methode alte Labels entfernt, habe ich Euch im Artikel „Alte Stage-Labels entfernen“ schon gezeigt. Allerdings gibt es auch Labels, die nicht so einfach zu entfernen sind. Oben seht ihr zum Beispiel ein Label, das aus Herma Outdoor-Folie gemacht ist. Es wurde über ein nur halbherzig entferntes Label aus Klebeband geklebt. Wie Ihr den Kleber und die Label-Reste entfernt, möchte ich Euch im heutigen Artikel zeigen!

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22. März 2019
von Stefan
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Interview mit Dorota Czerny (GUE) zum Rec 1 Kurs

Interview mit Dorota Cherny von GUE

Interview mit Dorota Czerny, GUE über den GUE Recreational 1 Diver Kurs

Vor vier Wochen habe ich Euch hier auf dem Blog den überarbeiteten GUE Recreational Diver 1 Kurs vorgestellt. Dieser Anfänger-Tauchkurs von GUE hebt sich auf Grund seiner Inhalte und seines Umfangs etwas von anderen Tauchkursen am Markt ab. Alle Informationen findet Ihr noch einmal im Artikel: GUE Recreational Diver 1 Kurs.

Da auf Facebook viele Fragen zu diesem Kurs aufkamen, habe ich bei Dorota Czerny von GUE angefragt, ob sie für ein Interview zur Verfügung stehen würde, und uns einige Fragen zum Kurs beantworten könnte.

Und freundlicher Weise hat sie sich dazu bereiterklärt! Weiterlesen →

13. März 2019
von Stefan
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Neue Ausgabe der Zeitschrift „wetnotes“ erschienen (März 2019)

wetnotes Nr. 31

Ausgabe 31 der wetnotes (März 2019)

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „wetnotes – Das Fachmagazin für fortgeschrittene und technische Taucher“ ist erschienen. Die beiden Titelthemen der Ausgabe sind „Deko-Theorie, tiefe Stopps auf dem Prüfstand“ und „Entdecker“.

Für mich als Wrack-Fan sind wieder einige tolle Berichte im Heft, aber auch die Höhlentaucher kommen nicht zu kurz. Einen kleinen Einblick in die Ausgabe möchte ich Euch mit diesem Artikel geben. Nicht zu viel, denn Ihr sollt ja noch selbst lesen!

Kurze Anmerkung: Ich berichte hier nur über das Erscheinen der neuen Ausgabe. Ich gebe das Magazin nicht heraus. Solltet Ihr Interesse an der „wetnotes“ haben, so findet Ihr am Ende des Artikels weitere Informationen darüber, wo Ihr das Heft kaufen und abonnieren könnt.

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4. März 2019
von Stefan
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Gase selbst mischen Teil 4 – Aus der Praxis #Nitrox #Trimix

In den ersten drei Artikeln dieser Serie habe ich darüber berichtet, was Mischgase sind, welches Equipment man für das Mischen von Gasen benötigt, welche Gefahren bestehen, woher man Gase wie Sauerstoff und Helium bezieht und vieles mehr. In diesem Artikel möchte ich nun darüber berichten, was es bedeutet, seine Mischgase zuhause selbst zu mischen. Welchen Aufwand man betreiben muss, welche Kosten anfallen und wie viel Zeit man investieren muss (das wird gerne übersehen).

Bevor ich auch die Details eingehe, möchte ich aber kurz etwas zu meiner bzw. unserer Ausgangssituation erzählen. Wir (2 Freunde von mir und ich) haben uns im letzten Jahr dazu entschieden, eine Gasgemeinschaft aufzumachen. Sprich, wir haben uns zusammengetan, um es uns zu ermöglichen zuhause Mischgase (Nitrox und Trimix) herzustellen. Wir haben uns zum einen dazu entschieden all unsere Gase gemeinsam zu bestellen und zum anderen dazu, unser Equipment für das Füllen zu bündeln.

Wir drei tauchen aktuell auf GUE Tec 1 Niveau. Das heißt, Trimix bis 51m mit einer Stageflasche für die Dekompression.

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25. Februar 2019
von Stefan
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Tauchflaschen TÜV

TÜV für Tauchflaschen in Deutschland

Tauchflaschen müssen in Deutschland regelmäßig zum TÜV

In Deutschland müssen Tauchflaschen in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Umgangssprachlich sagt man auch „die Tauchflaschen müssen zum TÜV“. Dabei wird überprüft, ob die Flaschen nach wie vor für den Einsatz im Tauchsport geeignet sind.

Auf welchen Grundlagen diese Überprüfungen stattfinden, und in welchen Abständen diese zu erfolgen haben, möchte ich Euch in diesem Artikel vorstellen.

Grundlage hierfür war in Deutschland die Druckbehälterverordnung. Diese Rechtsverordnung regelte alle Dinge rund um Druckbehälter, Füllanlagen und Rohrleitungen, die unter Druck stehen. Im Jahr 2003 wurde die Druckbehälterverordnung durch die europäische Druckgeräterichtlinie ersetzt und wurde Teil der Betriebssicherheitsverordnung.

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