Tipps für Taucher

Tipps rund um das Thema "Tauchen"

17. September 2018
von Stefan
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Unterwegs: Wrack Woche in Krnica, Kroatien

Wreck Week - Wrack Woche

Wrack Woche in Kroatien – Juni 2018 – 5 Tage, 10 Wracks

Fünf Tage – 10 Wracks! Das klang sehr, sehr vielversprechend!

Im Juni 2018 war ich mit zwei Freunden in Kroatien für eine Woche Wracktauchen. Und was soll ich sagen? Es war eine absolut tolle Woche. Daher möchte ich Euch mit diesem Artikel auch gerne ein paar Eindrücke geben und Euch berichten, was wir erlebt haben.

Leider gibt es nur Bilder von über Wasser, da mir leider noch eine Kamera für den Unterwasser-Einsatz fehlt.

Die Wrack Woche wurde von der Tauchbasis Krnica Dive organisiert. Sie befindet sich in dem kleinen Ort Krnica, in der Nähe von Pula in Istrien. Wir sind Anfang des Jahres mit Maurizio, dem Chef der Basis, in Kontakt getreten. Mindestteilnehmerzahl für die Woche sind sechs Taucher. Da wir nur zu dritt waren machten wir uns über diverse Facebook Gruppen auf die Suche nach möglichen Tec 1-Mittauchern. Und was soll ich sagen, wir wurden auch fündig. Maurizio kam uns dahingehend entgegen, dass er uns auch zu fünft für die Wrack Woche zusagte (mit einem kleinen, aber sehr vertretbaren Aufpreis).

Ankunft und Tauchbasis

Tauchflaschen in der Tauchbasis Krnica Dive

Tauchbasis Krnica Dive – Alles was das Techi-Herz begehrt.

Nach knapp 1.000km Autofahrt sind wir Samstagabend in Krnica angekommen, und haben direkt an der Tauchbasis vorbeigeschaut. Dort war noch reichlich Trubel, da eine große Gruppe holländischer Taucher gerade dabei war, die Ausrüstung zu packen, und den Heimweg anzutreten.

Nach einer kurzen Einweisung durch Maurizio haben wir bereits die Flaschen für den kommenden Tag vorbereitet. Im Anschluss hat er uns das Apartment gezeigt, und uns zur abendlichen Grillparty eingeladen. Das Apartment wurde ebenfalls über die Basis organisiert.

Noch ein paar Worte zur Basis: Krnica Dive ist komplett auf technische Taucher ausgelegt. Sie bieten keine normalen Sporttaucher-Ausfahrten an. D.h. wenn Ihr dort aufschlagt, benötigt Ihr mindestens ein Trimix-Kärtchen. Dafür ist die Basis aber bestens mit D12-Flaschen und Stages ausgestattet.

Die Basis besteht eigentlich nur aus einem großen Raum, in dem alle Flaschen stehen, einem Kompressorraum direkt dahinter und einem kleinen Nebenraum mit Mini-Küche und Toilette.

Tag 1: Die ersten beiden Wrack-Tauchgänge

Einer der großen Vorteile von Krnica Dive ist es, dass die Basis im näheren Umfeld drei Häfen hat, von denen aus die Wrack-Ausfahrten angeboten werden. Je nachdem, wie Wind und Welle stehen, haben wir uns für einen der drei Häfen entschieden. Am ersten Tag starteten wir von einem Hafen, der sich ein Stück nördliche von Pula befindet.

Unser erstes Wrack war die Baron Gautsch. Vielen von Euch dürfte das Wrack sicherlich bekannt sein. Der Tauchgang war mit einer maximalen Tiefe von 37,8m für den Anfang relativ entspannt. Das Wrack selbst ist sehr beeindruckend, da man durch die verschiedenen Zwischendecks tauchen kann und somit sehr viel Zeit im Wrack verbringen kann. Die etwas flachere Tiefe hatte aber auch zur Folge, dass noch andere Taucher am Wrack waren. Daher war es teilweise fast etwas voll. Aber für den ersten Tauchgang war es wirklich beeindruckend!

Der Rest des Teams hat an an diesem Tag noch einen zweiten Tauchgang unternommen. Mich hat leider die Seekrankheit außer Gefecht gesetzt.

Tag 2: Eines meiner Highlight-Wracks!

Hafenausfahrt Polin Luca auf dem Weg zum Wrack der Kalliopi

Ausfahrt zum Wrack der SS Kalliopi aus dem Hafen von Plomin

Der zweite Tag begrüßte uns mit absolut flacher See und kaum Wind. Ideale Bedingungen für mich um nicht seekrank zu werden 🙂

Und an diesem Tag tauchten wir eines meiner Highlights dieser Woche: Die SS Kalliopi (SS steht für Steam Ship – Dampfschiff). Das Schiff – ein Frachter – hatte eine Länge von 130m und eine Breite von 16m. Wie so viele Schiffe in dieser Gegend, ist es auf einen Seemine aufgelaufen und in zwei Stücke zerbrochen. Das Wrack liegt heute in einer Tiefe von 45 bis 62 Metern.

Bei der SS Kalliopi handelt es sich um ein sogenanntes Liberty Ship. Diese Fechter wurden gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von den Amerikanern in riesiger Stückzahl gebaut. Ziel der Schiffe sollte die Versorgung Europas mit Nachschub sein. Die Schiffe wurden deshalb in großer Zahl gebaut um Verluste schnell ausgleichen zu können.

Mich hat an diesem Wrack beeindruckt, dass der Teil an dem wir getaucht sind, auf der Seite liegt. Das ergibt direkt ein ganz anderes Tauchgefühl am Wrack. Der Schornstein des Wracks neigt sich in die Tiefe und bietet sich perfekt an, um darunter durch zu tauchen. Auf dem Grund erkannte man dabei die Rettungsboote, die dort noch liegen. Nach der Umrundung des Schornsteins haben wir uns noch die Decksaufbauten angeschaut. Leider war die Bottom-Time für diesen Tauchgang viel zu schnell vorbei.

Der zweite Tauchgang des Tages ging zur MS Argo (MS steht für Motorschiff). Das besondere an diesem Wrack war, dass die beiden Teile mit einer Leine verbunden waren. Dadurch konnte man von Teil 1 entlang einer Leine (3min Tauchzeit) das zweite Teil des Wracks ebenfalls anschauen. Die Argo war mit 54,5m nicht allzu lange, sodass sich beide Teile mit 30min Bottom Time sehr gut erkunden ließen.

Tag 3: Nur ein Tauchgang – dafür aber leider geil!

Dritter Tag, nächstes Highlight. Heute stand die SS Vis auf dem Programm. Das besondere an diesem Wrack ist, dass es zwar ebenfalls durch eine Mine versenkt wurde, dabei aber nicht in zwei Teile zerbrach. Das Wrack liegt heut in einer Tiefe von 48 bis 60m. Das Wrack hat eine Länge von 60m und eine Breite von 13m. Es war ebenfalls ein Frachter.

Das tolle an diesem Wrack ist, dass man sehr schön in die Frachträume reintauchen kann. Man kann das Wrack durch die Frachträume einmal komplett durchtauchen. Da es unser erster Tauchgang am Wrack war haben wir leider nicht alle Details aufnehmen können. Uns wurde aber im Nachgang erzählt, dass man im Frachtraum sowohl eine Ersatz-Schiffsschraube wie auch einen menschlichen Knochen finden kann. Etwas gruselig, aber das heißt, wir müssen wieder kommen!

Den Rückweg machten wir über die Aufbauten, vorbei an einem Kran, dem Schornstein und der Brücke. Das Wrack selbst ist durch sehr viele Ghost Nets bedeckt, die einige Details leider verbargen.

Der zweite Tauchgang an diesem Tag musste leider auf Grund zu starken Windes ausfallen – aber auch das gehört zum Wracktauchen. Wir genossen den Nachmittag mit einem Mittagsschlaf und einem frühen Abendessen in der besten Pizzeria des Ortes: Pizza Kum!

Tag 4: Wieder zwei Frachter

An unserem vierten Tauchtag standen wieder zwei Frachter auf dem Plan – und ja, beide sind auf eine Mine aufgelaufen. Das erste Wrack, die John Gilmore, war sehr entspannt zu tauchen. Wir konnten in alle Laderäume schauen und so sehr viel vom Inneren des Schiffs erkunden. Der Rückweg führte uns über die Aufbauten. Das Wrack ist sehr schön bewachsen, und wir konnten, da noch ausreichend Grundzeit vorhanden war, sehr schön nach den Details schauen. Der Tauchgang war sehr entspannt!

Nach einer 2,5-stündigen Oberflächenpause ging es dann zum Wrack der „Varese“. Das Besondere an diesem Wrack ist, dass es zwar auch auf eine Mine aufgelaufen ist, aber nicht in zwei Teile zerbrochen ist. Das Schiff hat die Mine mit dem Bug getroffen. Daher ist dieser Bereich auch komplett zerstört. Man kann dort erkennen mit welcher Kraft die Explosion den Stahl des Schiffes verbogen hat.

Leider war die Strömung am Wrack bei diesem Tauchgang sehr stark, sodass wir die meiste Zeit im Inneren des Wracks verbracht haben. Durchtaucht man die Laderäume in Richtung Bug kommt man an der Explosionsstelle raus. Dort kann man sich an diversen verbogenen Stahlträgern und Stahlplatten bis in den vorderen Bereich durcharbeiten. Das Wrack ist sehr beeindruckend. Gerade der Bug-Bereich bietet viele Möglichkeiten um Details zu betrachten.

Tag 5: Frachter und Kriegsschiff

Eines der Schiffe von Krnica Dive

Unser Schiff für den letzten Tauchtag – super geräumig, mit Liegestühlen und viel Platz für die Ausrüstung

Unser letzter Tauchtag begann sehr früh am Morgen. Wir machten uns von Krnica aus auf eine 2-stündige Bootsfahrt zum Wrack der Luana. Die Luana ist ebenfalls ein Frachter. Sie liegt in einer Tiefe von 39 bis 48m. Das Wrack liegt aufrecht auf dem Sandboden. Neben den Laderäumen haben wir uns an diesem Wrack auch die Schiffsschraube anschauen können.

Nach einer Mittagspause mit Nudeln und Tomatensauce – gekocht von unserem Captain – und einem Stopp an einer nahegelegenen Strandbar, ging der zweite Tauchgang des Tages zum Wrack der „Cesare Rossarol“. Die Cesare Rossarol war das erste und einzige Kriegsschiff, dass wir während unserer Tauchwoche angefahren haben. Sie liegt in einer Tiefe von 43 bis 49m.

Das Tolle an diesem Wrack sind die Aufbauten, die das Wrack eindeutig als Kriegsschiff ausmachen. Neben einem „Range Finder“ (zum Messen des Abstands zu möglichen Zielen), findet man auf Deck ebenfalls noch eine Kanone und eine Flak (Flugabwehrkanone). Das Wrack-Stück ansich ist nicht groß. Aber gerade die Details, wie die Kanonen oder der Range Finder laden doch zum längeren Verweilen ein. Auch die Abbruchkante, an der das Schiff in zwei Teile zerbrochen ist, bietet ein paar interessante Eindrücke.

Wie bei jedem Tauchgang wartete am Schluss der Grundzeit noch eine 30-minütige Deko auf uns. Die am Ende der Woche aber nicht mehr ganz so langweilig war, wie zu Beginn der Woche. Man scheint sich auch an das Rumhängen im blauen Wasser zu gewöhnen 🙂

Falls Ihr Euch die Wracks im Detail betachten möchtet, so kann ich Euch die Wrack-Seite auf der Website von KrnicaDive weiterempfehlen. Hier findet Ihr neben einigen geschichtlichen Berichten auch Bilder und Videos der Wracks.

Mein Fazit – Wrack Woche Kroatien

Kroatische Küste auf der Heimfahrt von einem Wracktauchgang

Kroatische Küste – man hatte auch nach dem Tauchen viel zu Schauen!

Wie alle Urlaube, war die Woche leider viel zu schnell vorüber. Wir haben ein paar wirklich tolle Tauchgänge gemacht, die uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben werden. Speziell die Wracks der Kalliopi und der Vis zählten zu den Highlights.

Auch das Drumherum hat perfekt gepasst. Die Basis ist absolut professionell. Wir wurden immer mit allem versorgt, was wir brauchten. Neben den richtigen Gasen und Tipps für die Tauchgänge waren auch immer rechtzeitig Sandwiches oder auch mal Nudeln mit Tomatensoße zur Hand.

KrnicaDive hat mit den drei Häfen, die in der Umgebung angefahren werden können, für fast jedes Wetter und jede Windrichtung die passenden Wracks. Bis auf einen Nachmittag konnten wir alle Wracks wie geplant betauchen, und haben somit für fünf Tage wirklich sehr viel gesehen.

Die Organisation der Wrack-Woche im Vorfeld war super. Der Emailkontakt mit Maurizio war schnell und wir bekamen auf all unsere Fragen eine Antwort.

Der Ort Krnica selbst bietet neben der Tauchbasis und der Unterkunft noch einen Supermarkt und eine Pizzeria. Mehr braucht man für eine Woche aber auch nicht. Für uns war das Programm aus Schlafen, Tauchen und Essen absolut perfekt.

Wenn Ihr also auf der Suche nach einem Ort für Euren nächsten Wrack-Urlaub seid, so kann ich KrnicaDive in Kroatien nur weiterempfehlen. Wir werden definitiv wiederkommen!

Wer von Euch war auch schon dort? Wie waren Eure Erfahrungen? Schreibt es in die Kommentare.

26. August 2018
von Stefan
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Getestet: SANTI Emotion+ Trockentauchanzug

Trockentauchanzug Santi Emotion Plus getestet

Produkttest: Santi Emotion Plus Trockentauchanzug

Ein neuer Trockentauchanzug ist für jeden Taucher immer wieder ein spannendes Thema. Die Anzüge sind – im Vergleich zu einem Nass- oder Halbtrockentauchanzug – deutlich teurer. Daher beschäftigt man sich im Vorfeld doch etwas ausführlicher mit dem Thema.

Bei mir wurde nun nach knapp 10 Jahren im Mai 2018 ein neuer Trocki fällig. Nach viel Überlegen und Meinungen einholen, habe ich mich für den Anzug Emotion Plus der Firma SANTI Diving Equipment entschieden.

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13. August 2018
von Stefan
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Was kommt in welche Beintasche des Trockentauchanzugs?

Inhalte der Taschen des Trockis

Was kommt in welche Tasche des Trockentauchanzugs?

Als Taucher – im speziellen auch als Technischer Taucher – hat man bei einem Tauchgang viele kleinere Ausrüstungsgegenstände dabei. So zum Beispiel eine Boje, ein Spool, eine Backup-Maske, Wetnotes, Leash … und vieles mehr. Diese Ausrüstungsteile finden bei Trockentauchern sehr gut in den Beintaschen des Anzugs Platz.

Je nach Ausbildungsverband gibt es hier Vorgaben oder Empfehlungen, welcher Ausrüstungsgegenstand in welche Beintasche untergebracht werden soll.

In diesem Artikel gehen wir wieder von einem Taucher aus, der nach den Standards von GUE konfiguriert ist, bzw. nach der DIR-Philosophie taucht. Dies bedeutet, dass auf der rechten Seite des Tauchers der long hose platziert ist (langer Schlauch des primären Atemreglers).

Alle Ausrüstungsgegenstände, die in den Beintaschen mitgeführt werden, werden mit Doppelender- oder Boltsnap-Karabinern an Schlaufen aus Gummileine befestigt. Somit verhindert man, dass einzelne Ausrüstungsgegenstände verloren gehen.

Alle Beschreibungen, die im Artikel folgen, betrachten die Beintaschen aus Sicht des Tauchers. D.h. die „rechte Beintasche“ befindet sich auch auf der rechten Seite des Tauchers. Die Fotos weichen auf Grund der besseren bildlichen Darstellung hier ab.

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7. August 2018
von Stefan
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Anfänger-Tipp: Die Tauchermaske beschlägt immer

Was hilft gegen eine beschlagene Tauchermaske?

Neue Tauchermasken beschlagen in der Regel immer. Was hilft dagegen?

Jeder Taucher kennt das: Eine beschlagene Tauchermaske. Gerade bei neuen Masken passiert das sehr schnell. Nach dem Abtauchen mit der neuen Maske kommt die Frustration: Die Maske beschlägt und der Taucher sieht kaum noch etwas.

Hier lässt sich aber mit einem sehr einfachen Trick Abhilfe schaffen – und somit klare Sicht beim Tauchgang.

Welche einfachen Mittel gegen das Beschlagen der Tauchermaske helfen, möchte ich Euch in diesem Artikel vorstellen:

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28. Mai 2018
von Stefan
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Heser Backplate – Extra lang (für große Taucher)

Eine extra lange Backplate der Firma Heser Tauchtechnik

Backplate extra lang der Firma Heser Tauchtechnik

Die Firma Heser Tauchtechnik hat eine neue, längere Rückenplatte auf den Markt gebracht. Ihr kennt die Firma Heser sicherlich auf Grund Ihrer Backup-Lampen (einen Test hierzu lest Ihr hier). Daneben stellt Heser aber auch noch P-Valves und Rückenplatten her. Und seit Mai diesen Jahres nun auch eine extra lange Backplate. Die Backplate ist länger als die Standard-Rückenplatten, die von diversen Herstellern angeboten werden. Die lange Rückenplatte (Heser Backplate extra lang) ist gemacht für Taucher mit einer Körpergröße über 185cm.

Die Backplate (Rückenplatte) ist 50cm lang, und 27cm breit.

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1. Mai 2018
von Stefan
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Erste Hilfe Set für Taucher

Erste Hilfe Set für Taucher

Wenn man mit anderen Tauchern über das Thema Unfälle beim Tauchen spricht, dann wird es meist sehr schnell sehr böse. Und im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass man auf alle Fälle Sauerstoff beim Tauchen dabei haben sollte! … bitte entschuldigt, dass das etwas überspitzt dargestellt ist.

Aber Fakt ist doch, dass beim Thema Tauchunfall immer gleich mit dem Schlimmsten gerechnet wird. Aber wie reagiert man zum Beispiel darauf, dass man sich beim Ausziehen irgendwo den Finger aufreißt, man sich den Fuß unter der Flasche einklemmt, oder auch ein Stück Haut in einer Gutschnalle einklemmt. Das passiert alles recht schnell, und ich kenne es aus eigner Erfahrung.

Viele von uns sind mit dem Auto am Tauchplatz und haben somit einen Erste Hilfe Kasten dabei. Aber diesen zu plündern fällt auch meist schwer. Als Taucher schleppen wir schon so viel Ausrüstung mit uns herum, da fällt es auch nicht mehr ins Gewicht, wenn man ein kleines Erste Hilfe Set für Taucher dabei hat.

Im folgenden möchte ich Euch gerne zwei Varianten vorstellen:

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14. April 2018
von Stefan
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Farbige Wing Jackets – Halcyon Custom Wing

Halcyon Evolve Wing in der Custom Edition

Wer sagt denn, dass ein technischer Taucher aka Tec-Taucher immer nur in dunkles Schwarz gekleidet sein muss? Früher war das vielleicht einmal so. Trockentauchanzüge wurden nur in einer kleinen Serie hergestellt; da lohnte es sich nicht, farbliche Varianten anzubieten. Und auch Wings und Wing-Jackets wurden nur in Kleinserie produziert. Da hat man mit der Farbe schwarz noch am Besten den Nerv der Käufer getroffen.

Mir ist bei meiner letzten Wrack-Woche aufgefallen, dass bei der Ausrüstung eigentlich alles gleich aussieht. Schwarze Atemregler-Schläuche, schwarze Wings etc. Man hat seine Ausrüstung erst nach dem zweiten Blick erkannt. Dabei hat sich doch aber die Zahl der Tec-Taucher in den letzten Jahren sehr vermehrt. Hat sich damit auch das Angebot an (vielleicht farbiger) Ausrüstung verbessert?

Ich habe mich auf die Suche nach einem farbigen Wing gemacht und bin bei der Firma Halcyon fündig geworden.

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29. März 2018
von Stefan
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Übersicht: Atemregler für Taucher

Atemregler

Eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände eines Tauchers ist sicherlich der Atemregler. In den vergangenen Jahren habe ich mich hier auf Tipps für Taucher schon mit dem ein oder anderen Artikel zu diesem Thema beschäftigt. Um Euch eine Übersicht zu geben, was schon alles erklärt und gezeigt wurde, möchte ich hier gerne eine Übersicht zu Atemreglern erstellen.

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28. Februar 2018
von Stefan
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Grundlagen: Tanklampen

Grundlagen Tanklampen

In den vergangenen Jahren und Monaten habe ich auf Tipps für Taucher schon einige Artikel zum Thema Tanklampe veröffentlicht. In allen ging es um Tipps, wie man z.B. einen Boltsnap am Lampenkopf befestigt, die Schellen des Lampentanks abdeckt usw. Ich bin aber noch nie auf den Aufbau einer Tanklampe eingegangen und welche Vorteile diese Art der Tauchlampe hat. Dies möchte ich nun mit diesem Artikel nachholen!

Tanklampen bestehen, grob gesagt, aus einem Lampenkopf (der leuchtet), einem Akku-Tank und einem Kabel, das beides verbindet. Der Akkutank wird auf der rechten Seite (vom Taucher aus gesehen) auf den Bauchgurt aufgefädelt und dort mit einer Gurtschnalle gesichert. Der Lampenkopf sitzt auf dem Handrücken der linken Hand. Das Lampenkabel läuft somit einmal quer über den Oberkörper.

Warum taucht man Tanklampen? Die DIR-Taucherei ist in den 90er Jahren in den Höhlen Floridas entstanden. Zu dieser Zeit gab es noch keine Lampen, die es einem Taucher erlaubten für mehrere Stunden Licht mit in eine Höhle zu nehmen. Da die Akkutechnologie zu dieser Zeit auch noch nicht auf dem heutigem Stand war, waren die Akkus noch sehr groß. Das heißt, eine Lampe, die man in der Hand halten konnte, und die mehrere Stunden Licht liefern konnte, gab es nicht. Daher wurde die Lösung gefunden, den Akku von der eigentlichen Lampe zu trennen. Vorteil ist, dass man den (relativ) leichten Lampenkopf auf der Hand tragen kann und den schweren Akku sehr nahe am Körper trägt.

In der heutigen Zeit werden die Akkus zwar immer leistungsfähiger und kleiner, aber das Prinzip der Tanklampe hat sich gerade im Bereich des technischen Tauchens etabliert.

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26. November 2017
von Stefan
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Werkzeugkoffer für Taucher #29 Inflator-Tool

Inflator-Revisions-Werkzeug

Der Inflator gehört auch zu den Ausrüstungsgegenständen, die bei Revision und Pflege gerne übersehen werden. Dabei sollte man den Inflator auch in regelmäßigen Abständen zerlegen und die O-Ringe ersetzen. Hierfür kommt das kleine Werkzeug zum Einsatz, das ich Euch mit diesem Artikel vorstellen möchte: Das Inflator-Revisions-Werkzeug.

Achtung: Wenn Ihr noch nie an einem Inflator heraumgeschraubt habt, sucht Euch jemanden , der sich damit auskennt! Ein nicht korrekt arbeitender Inflator kann unter Wasser gefährlich werden!

Im Folgenden möchte ich Euch das kleine Werkzeug vorstellen, und Euch zeigen, wo am Inflator es zum Einsatz kommt.

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