Tipps für Taucher

Tipps rund um das Thema "Tauchen"

Fitness für Taucher: Sportarten für Taucher

| 1 Kommentar

Bevor wir mit dem Thema Fitness für Taucher so richtig einsteigen, möchte ich den sportlichen Anfang mit drei Sportarten legen, die sich meiner Meinung nach optimal anbieten und ohne viel Aufwand in den Alltag integriert werden können.

Der Artikel soll als kleiner Motivationsschub für alle dienen, denen diese Artikelserie ein Anlass ist mal wieder ein bisschen an der eigenen Fitness zu arbeiten.

Ich gebe es zu, die folgenden drei Sportarten sind nicht speziell für Taucher erfunden worden. Aber, es sind die gängigsten Sportarten, die wirklich jeder machen kann und die keine riesigen Investitionen erfordern … denn immerhin ist die Tauchausrüstung schon teuer genug!

Kurz vorab: Solltet Ihr schon lange keinen Sport mehr gemacht haben, und Euch nun dazu entscheiden, wieder einzusteigen, dann lasst Euch bitte vorab von einem Arzt checken! Er kann Euch auch genaue Tipps geben, ob Ihr schon mit joggen anfangen könnt, oder ob Ihr Euch zu Beginn erst mal auf das Walken beschränken solltet, bis eine gewisse Grundfitness vorhanden ist.

Aber jetzt zu den Sportarten:

Laufen

Die einfachste Möglichkeit sich fit zu halten ist das Laufen. Man benötigt im Prinzip nur ein paar gute Laufschuhe und los kann es gehen. Ich hatte neulich in einem Magazin gelesen, dass 30min lockeres Laufen am Tag die Lebenserwartung um 7 Jahre erhöht! Das ist doch mal ein Wort, oder?!

Wie bei vielen Sportarten ist es auch beim Laufen so: Man kann sich ein paar Laufschuhe kaufen und loslegen, oder man stattet sich komplett mit Laufkleidung, Pulsuhr etc. aus.

Für den Anfang reichen aber eindeutig die Laufschuhe. Ohne gute Laufschuhe solltet Ihr das Laufen aber nicht beginnen! Das ist wirklich ein Posten, in den Ihr ein bisschen Geld investieren solltet! Denn ohne gute Laufschuhe kann es schnell zu Verletzungen kommen.

Wenn Ihr dann mit dem Laufen beginnt, könnt Ihr Euch daran orientieren, nur so schnell zu laufen, dass Ihr Euch auch noch mit Eurem Laufpartner/in unterhalten könnt. Ist eine Unterhaltung nicht möglich, so seid Ihr zu schnell unterwegs. Dies ist gerade am Anfang eher kontra produktiv!

Schwimmen

Die naheliegendste Sportart für Taucher ist sicherlich das Schwimmen. Ihr seid in der gleichen Umgebung wie beim Tauchen und auch die Bewegungen sind (fast) ähnlich.

Genau wie beim Laufen ist die Anfangsinvestition eher gering. Im Prinzip benötigt Ihr nur eine Badehose oder einen Badeanzug, evtl. noch eine Schwimmbrille, und schon könnt Ihr loslegen. Was dann natürlich noch dazukommt ist der Eintritt für das Schwimmbad. Aber hier lässt sich auch mit 10er-Karten oder anderen Sparangeboten sparen.

Beim Schwimmen solltet Ihr nur darauf achten, dass Ihr einen Schwimmstil findet, der zu Euch passt. Neben Kraul- und Brustschwimmen ist das Rückenschwimmen noch weit verbreitet. Der Delfin-Stil wird eher von Schwimmprofis betrieben.

Das Kraulen ist, was die Technik angeht, sicherlich ein bisschen komplizierter als das Brustschwimmen. Aber hier habt Ihr den Vorteil, dass Ihr nicht über längere Zeit mit einem überstreckten Hals schwimmt, wie das beim Brustschwimmen vorkommt.

Wenn Ihr Euch mit dem Schwimmen anfreunden könnt, so gibt es in vielen Schwimmbädern oder bei Vereinen die Möglichkeit Kurse zu speziellen Schwimmstilen zu belegen.

Fahrradfahren

Eine weitere, ich nenne sie mal, Alltagssportart ist das Fahrradfahren. Im Gegensatz zu Laufen oder Schwimmen wird die erste Investition aber ein bisschen höher ausfallen, da Ihr auf alle Fälle ein Fahrrad benötigt!

Der große Vorteil dieser Sportart ist aber, dass nahezu jeder Fahrrad fahre kann. Es ist, im Gegensatz zu laufen, gelenkschonend, und man kann innerhalb kurzer Zeit eine vergleichsweise große Strecke zurück legen. Auch ist das Radwegenetz in Deutschland so gut ausgebaut, dass man fast überall hin kommt.

Auch beim Radfahren gilt die Devise: Geht es nicht zu schnell an! Auch hier sollte man sich noch unterhalten können. Wenn das nicht mehr möglich ist, seid Ihr zu schnell unterwegs.

Welche Sportart ist die Richtige?

Wie das immer so ist, kann ich Euch nicht DEN perfekten Tipp geben, welche Sportart für Euch die Beste ist. Die oben genannten sind nur drei Beispiele von sehr vielen. Wenn Ihr mehr auf Ballsportarten steht, dann dürftet Ihr in jedem Ort eine große Auswahl an Vereinen haben, die Euch hier weiter helfen können.

Viele Vereine bieten mittlerweile auch an, für ein Probetraining bei ihnen vorbei zu schauen. Dort habt Ihr dann die Möglichkeit Euch die jeweilige Sportart ganz genau anzuschauen und Euch zu überlegen, ob das wirklich etwas für Euch ist.

Sport im Alltag

Eine gute Möglichkeit mehr Sport zu treiben, ist die Möglichkeit diesen in den Alltag zu integrieren. Anstatt mit dem Auto oder der Straßenbahn könnt Ihr zum Beispiel auch mit dem Fahrrad ins Büro fahren. Das habe ich für mich als die optimale Möglichkeit gefunden, mich sportlich mehr zu betätigen. Auf dem Weg ins Büro wird man richtig wach und kann sich mit frischer Luft auf den Tag vorbereiten und auf dem Heimweg kann man richtig Gas geben um dabei vom Bürostress runter zu kommen.

Beim Radeln begegnen mir auch Leute, die morgens mit einem Rucksack und Laufkleidung in flottem Tempo in Richtung Büro unterwegs sind. Wenn Ihr in der Firma eine Dusche habt, wäre das auch eine gute Möglichkeit, Euren Arbeitsweg abwechslungsreicher zu gestalten. Oder Ihr fahrt morgens mit ÖPNV ins Büro und lauft von dort aus nach Hause.

Einzig mit schwimmen ins Büro wird es etwas schwierig. Aber hier  kann man z.B. morgens auf dem Weg ins Büro noch kurz am Schwimmbad halten und ein paar Bahnen ziehen. Viele Schwimmbäder bieten ein Frühschwimmen an.

Wie auch immer Ihr Sport in Euren Alltag integriert wollt, geht es an! Nicht viel überlegen, sondern einfach mal loslaufen, fahren oder schwimmen! Auch zwei Mal in der Woche zu trainieren ist besser als gar nichts zu machen!

Ein Kommentar

  1. Radfahren und Laufen finde ich bedingt geeignet 🙂
    Wer mal richtiges Flossen Training und Apnoe gemacht hat weis das er da auf einmal Muskeln spürt und er mit der Kondition schnell am ende ist.

    Gutes Training im Schwimmbad beinhaltet neben dem Flossen Training auch Rettungsübungen zu machen und verschiedene Griffe zu üben die einem Helfen beim helfen nicht zum Opfer zu werden.
    Diese Erfahrungen kann man nicht auf dem Rad oder dem Laufen im Wald machen.
    Zum anderen kommt es der Luft auf dem Rücken zu gute wenn man weis was man kann, dann atmet man ruhiger und braucht weniger.

    Ertüchtigung ist nicht verkehrt egal wie man es macht, aber das bewegen auf dem Land ist eben nicht mit dem bewegen im Wasser zu vergleichen 😉

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